// Alkalische Druckelektrolyse für P2G®-Anwendungen

Seit 2013 arbeitet das ZSW an der Entwicklung einer innovativen alkalischen Druckelektrolyse (AEL) für Power-to-Gas (P2G®)-Anwendungen im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Verbundprojekts „P2G®-Elektrolyse“. Konstruiert wird eine 300-Kilowatt-Elektrolyse mit einem Zellstapel, dessen Leistung bei entsprechender Vergrößerung auf mehr als ein Megawatt steigerbar ist. Dieser so genannte Kurz-Stack setzt sich aus etwa 70 Zellen zusammen, die über vergrößerte Flächen und eine erhöhte Gasleistung verfügen. Dadurch kann der Elektrolyse-Prototyp kompakter gebaut werden als seine Vorgänger.

Zahlreiche weitere technische Neuerungen werden erprobt, darunter eine 1-Megawatt-Gleichrichteranlage, eine innovative Elektrodenbeschichtung sowie ein modularer Aufbau der Gesamtanlage. Zugleich wollen die Projektpartner aufzeigen, wie sich die Kosten für derartige Elektrolyseure senken lassen. Die neu entwickelte Elektrolyse soll später im Rahmen des  Leuchtturmprojekts Power-to-Gas Baden-Württemberg weiter genutzt werden.

Ansprechpartner

Andreas Brinner
+49 (0)711 78 70-338