// Smart Europe – gemeinsam intelligente Netze gestalten

Mit den Erkenntnissen aus verschiedenen europäischen Pilotprojekten unterstützt das ZSW Städte und Kommunen bei der Planung und Umsetzung von intelligenten Netzen. Hierbei geht es um die Verknüpfung von Elektrizitäts-, Wärme-, Verkehrs- und Kommunikationsnetzwerken, also die Kopplung der Sektoren und die geeignete Steuerung. Im Projekt „ReFlex“ (Replicability for Flexible Smart Grids), das im Rahmen der europäischen Programminitiative ERA-Net Smart Grids Plus mit Unterstützung des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon 2020“ der Europäischen Union gefördert wird, sollen ein Replizierbarkeitskonzept und Richtlinien für den Einsatz von technologisch machbaren, marktbasierten und benutzerfreundlichen Lösungen für intelligente Netze mit einem hohen Grad an Flexibilität entwickelt werden. Der Schwerpunkt liegt auf Netzen mit einem erwarteten hohen Anteil erneuerbarer Energie, die vor Ort durch eine Kombination von Maßnahmen in den Bereichen Spannungsregulierung, Nachfragesteuerung und Speicherung effektiv und effizient genutzt werden sollen.


Im Rahmen des „ReFlex“-Projekts werden Smart-Grid-Pilotprojekte analysiert und verglichen. Aus drei großen Demoregionen (Salzburg, Gotland, Hyllie) und fünf kleineren Demoregionen mit weniger als 15.000 Einwohnern (Güssing, Hartberg, Biel-Benken, Rolle und Wüstenrot) in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Schweden wird abschließend ein Leitfaden für Städte und Kommunen entwickelt.

Ansprechpartner

Simon Hummel
+49 (0) 711 78 70-330
30 Teilnehmer aus Schweden, der Schweiz, Österreich und Deutschland trafen sich im März 2017 im baden-württembergischen Wüstenrot, einer der kleineren Demoregionen des ReFlex-Projekts, um voneinander zu lernen.
Im Niedrigenergiehaus unterstützt Photovoltaik die lokale Energiebereitstellung für Strom und Wärme in Wüstenrot.