// Monitoring der Energiewende in Baden-Württemberg

Die Herausforderungen durch die Energiewende sind in Baden-Württemberg groß. Kernenergie und Steinkohle dominieren (noch) die Stromerzeugung und müssen rasch durch erneuerbare Energien - sowohl Strom als auch Gas (Stichwort: grüner Wasserstoff) - ersetzt werden. Zudem hat sich das Land im Klimaschutzgesetz selbst ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 65 % gesenkt werden und bis 2040 soll Klimaneutralität erreicht werden – fünf Jahre früher als auf Bundesebene. Gleichzeitig ist das Versorgungssicherheitsniveau zu halten, um Baden-Württemberg als Industriestandort attraktiv zu halten. Die Komplexität des Transformationsprozesses erfordert die genaue Beobachtung und Bewertung der maßgeblichen Entwicklungen in Energiewirtschaft und -politik. Das ZSW unterstützt das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg mit einem jährlichen Monitoringbericht zum Fortschritt der Energiewende im Land. Ziel ist es, die Umsetzung und die Auswirkungen der Energiewende zu analysieren, mögliche Fehlentwicklungen zu erkennen und Handlungsoptionen aufzuzeigen. Der Umstrukturierungsprozess der Energiewirtschaft ebenso wie der der Industrie haben begonnen, müssen aber weiterhin begleitet und beobachtet werden. Der Bericht befasst sich auch mit dem Fortschritt des Stromnetzausbaus, der Erdgas-Infrastruktur, der Verbrauchsentwicklung, Entwicklung der Elektromobilität und der Wasserstoffinfrastruktur sowie der Entwicklung der Energiepreise. Die Arbeiten auf Landesebene werden durch die Erkenntnisse ergänzt, die Prof. Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführender Vorstand des ZSW, als Mitglied der Energiewendekommission auf Bundesebene gewinnt.

Ansprechpartner

Dipl.-Wirt.-Ing. Maike Schmidt
+49 711 78 70-232

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