// ZSW bei der Prämierung Leitstern Energieeffizienz Baden-Württemberg

Prämierung Leitstern Energieeffizienz Baden-Württemberg (Foto: kdbusch.com)

Professor Dr. Frithjof Staiß (Foto: kdbusch.com)

Ministerin Thekla Walker überreicht „Leitstern“ an die Gewinner des Wettbewerbs

 

Für ihr Engagement im Bereich Energieeffizienz wurden 31 Stadt- und Landkreise ausgezeichnet. Überreicht wurden die Preise von Umweltministerin Thekla Walker im „Haus der Architekten“ in Stuttgart. Der erste Preis geht an den Landkreis Rottweil, auf Platz zwei kommt Göppingen und den dritten Platz belegt die Stadt Freiburg, die sich zum ersten Mal am Energieeffizienzwettbewerb beteiligt hat.

Außerdem wurden noch fünf Sonderpreise vergeben. Sie gingen an Schwäbisch Hall als bester Kreis bei den messbaren Erfolgen. Mit dem Sonderpreis „Bester Aufsteiger“ wurde die Stadt Reutlingen ausgezeichnet. Sonderpreise einer unabhängigen Jury erhielten die Stadt Freiburg für ihre „energieeffiziente IT“, der Landkreis Böblingen für seine Aktivitäten im Bereich „Nutzersensibilisierung“ sowie die Stadt Karlsruhe für Maßnahmen zur Unterstützung der baden-württembergischen Klimaschutzziele im Verkehr.

Um die Energieeffizienz zu bewerten, hat das Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) einen umfangreichen Kriterienkatalog mit 53 Indikatoren entwickelt. Darin werden unter anderem Kriterien wie Energie- und Klimaschutzkonzepte, Monitoring und Energiesparmaßnahmen abgefragt. Zum anderen werden die in den Kreisen messbaren Erfolge bei der Energieeffizienz analysiert. Hierzu gehören beispielsweise ein geringer Energieverbrauch der kreiseigenen Liegenschaften, Effizienzaktivitäten von Unternehmen und Haushalten sowie Entwicklungen und Kennzahlen im Verkehrsbereich. Das ZSW gibt zudem Anregungen und Empfehlungen für weitere Verbesserung der Energieeffizienz. Außerdem haben die Städte und Landkreisen die Möglichkeit, sich in regelmäßigen Workshops auszutauschen.

„Der Weg zur Klimaneutralität erfordert in vielen gesellschaftlichen Bereichen signifikante Veränderungen, bietet aber auch große Chancen“, sagte Professor Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW. „Die Energieeffizienz ist hierfür von zentraler Bedeutung, denn dadurch werden Ressourcen und Kosten eingespart und nicht zuletzt die Lebensqualität vor Ort erhöht. Der Leitstern Energieeffizienz vernetzt und prämiert Kreise, die diese Chance erfolgreich nutzen. Wir freuen uns über das kreative Engagement der Stadt- und Landkreise. Von den Ideen aus dem Wettbewerb und den begleitenden Workshops profitiert ganz Baden-Württemberg.“