// Weltweit erstes Windenergietestfeld in bergigem Gelände nimmt die letzte große Hürde

Die Errichtung der bereits stehenden Messmasten im November 2017 und September 2018. Foto: WindForS

Schematische Darstellung des Testfeldes am Stöttener Berg aus einem WindForS-Video. Quelle: 2Dmedia

ZSW-Forscherin an dem Vogelradar, der Bewegungen von Vögeln, Fledermäusen und großen Insekten über dem Testfeldgebiet aufzeich-net. Foto: ZSW

Genehmigung nach BImSchG für das international beachtete Forschungsprojekt auf der Schwäbischen Alb erteilt

 

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) will mit der Errichtung des weltweit ersten Testfeldes in bergigem Gelände mit vollständigem Zugriff auf Anlagentechnik und -regelung Windenergieanlagen für den Einsatz in komplexen Topografien optimieren. Dieses auch international von Unternehmen und Forschungseinrichtungen stark unterstützte Vorhaben auf der Schwäbischen Alb zwischen Donzdorf und Geislingen hat eine entscheidende Hürde genommen: Anfang Juni 2020 wurde durch das Landratsamt Göppingen die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erteilt. Das aufwändige Genehmigungsverfahren umfasste eine Prüfung aller relevanten Umweltbelange unter Einbeziehung der maßgeblichen Fachbehörden, der Regierungspräsidien Stuttgart und Freiburg, der betroffenen Kommunen und Naturschutzverbände. Das ZSW errichtet das Testfeld im Rahmen des süddeutschen Windenergie-Forschungsclusters WindForS in Zusammenarbeit mit sechs Partnern – den Universitäten Stuttgart und Tübingen, der Technischen Universität München, dem Karlsruher Institut für Technologie sowie den Hochschulen Aalen und Esslingen. Für die ökologische Begleitforschung wird das Team um weitere Partner ergänzt. Fördergelder in Höhe von 14,5 Millionen Euro kommen vom Bund und vom Land Baden-Württemberg.

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