// Rekordzuwachs bei Elektrofahrzeugen im ersten Quartal – 11.624 Neuzulassungen in Deutschland

ZSW veröffentlicht aktuelle Daten zur Elektromobilität sowie zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf www.zsw-bw.de

 

Im ersten Quartal 2017 wurden insgesamt 11.624 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, darunter 5.060 rein batterieelektrisch betriebene PKW sowie 5.264 Pkw mit zusätzlichem Verbrennungsmotor. Damit konnte die Elektromobilität hierzulande ein Rekordwachstum verzeichnen – noch nie wurden innerhalb eines Quartals mehr Elektrofahrzeuge in Deutschland angemeldet. Diese und andere, regelmäßig aktualisierte Daten zur Entwicklung der Elektromobilität und der erneuerbaren Energien präsentiert das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) fortan auf seiner Internetseite.

 

Unter www.zsw-bw.de/datenservice präsentiert das Stuttgarter Institut die aktuelle Auswertung zur Elektromobilität. Nationale und internationale Daten zu Bestand und Neuzulassungen von batterieelektrischen und weiteren E-Fahrzeugen geben einen umfassenden Überblick über die strombasierte Mobilität in Deutschland sowie in ausgewählten Staaten. Ausführliche Informationen zum Absatz diverser Modelle komplettieren den Datenservice. Das Zahlenmaterial zum nationalen Fahrzeugpark wird sogar monatlich aktualisiert.

Zudem stellen die ZSW-Experten im Internet in Kooperation mit dem Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) aktuelles Zahlenmaterial zur Stromerzeugung aus den verschiedenen regenerativen Energiequellen in übersichtlichen Tabellen zusammen. Die darin enthaltenen Werte reichen bis zum Jahr 2013 zurück und werden monatlich aktualisiert. Mithilfe dieser Zeitreihen lassen sich zahlreiche Trends und Tendenzen beim Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung ableiten.

„Mit unserem Datenservice möchten wir Medien, Politik, Verbänden und allen interessierten Bürgern eine aktuelle, solide Informationsbasis zur Verfügung stellen“, sagt Maike Schmidt, Leiterin des ZSW-Fachgebiets „Systemanalyse“. Das Daten-Angebot solle künftig noch weiter ausgebaut werden, erklärt die Wirtschaftsingenieurin.

Das Monitoring und die Evaluation des Energiewende-Fortschritts gehören zu den wichtigsten Arbeitsgebieten des ZSW-Fachgebiets Systemanalyse. Die Wissenschaftler verfügen über eine belastbare Informations- und Datengrundlage, die seit Jahrzehnten aufgebaut, gepflegt und weiterentwickelt wird. Die Akquisition von Daten und deren Auswertung sowie deren Aufbereitung für unterschiedliche Fragestellungen und Akteure gehört zu den Kernkompetenzen des Teams. Zu den Auftraggebern zählt – neben zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen, Fachverbänden und Unternehmen – insbesondere das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.