Nachdem in den vergangenen Jahren primär die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Mittelpunkt der politischen und fachlichen Diskussionen stand, rücken die Handlungsbereiche Wärmemarkt und Effizienz immer stärker in den Fokus. Im Hinblick auf die Energiewende-Ziele der Bundesrepublik sieht es das ZSW als enorm wichtig an, diesen Handlungsbereichen zu einer ähnlichen Dynamik wie der im Stromsektor zu verhelfen.

Ansprechpartner

M.Sc.Dipl.-Wirt.-Ing.(FH) Tobias Kelm
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// Weiterentwicklung des Marktanreizprogramms

Insbesondere im Wärmesektor muss die Steigerung der Energieeffizienz einen erheblichen Beitrag zur Emissionsminderung in den kommenden Dekaden liefern. Parallel dazu müssen auch im Wärmesektor die erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden, um den Restwärmebedarf nachhaltig zu decken.

Vor diesem Hintergrund ist das ZSW bereits seit vielen Jahren an der Weiterentwicklung des Marktanreizprogramms, dem zentralen Förderinstrument für erneuerbare Energien im Wärmemarkt, beteiligt.

Auf Landesebene unterstützt das Fachgebiet Systemanalyse das Umweltministerium Baden-Württemberg bei der Erstellung des Landskonzepts Kraft-Wärme-Kopplung, u.a. mit der Erarbeitung eines umsetzungsorientierten Katalogs von Landesmaßnahmen.

Im Auftrag des Landes Baden-Württemberg hat das ZSW den bundesweit einmaligen Wettbewerb "Leitstern Energieeffizienz" konzipiert und erstmals im Jahr 2014 mit dem Fokus auf den Wärmebereich erfolgreich realisiert. Der Wettbewerb, der teils jährlich um weitere Effizienzthemen erweitert wird, soll Stadt- und Landkreise  dazu animieren, Maßnahmen und Aktivitäten für mehr Effizienz umzusetzen.

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