Das ZSW erforscht die Technologie der elektrochemischen Wasserstofferzeugung umfassend - von der Entwicklung fortschrittlicher Anlagenkonzepte bis zum Bau und Betrieb entsprechender Forschungs- und Demonstrationsanlagen. Zu den Forschungsgegenständen zählen atmosphärische wie auch Druck-Elektrolyseure. Sowohl die alkalische Wasserelektrolyse (AEL) als auch die Polymer-Elektrolyt-Membran-Elektrolyse (PEM) werden am Institut technologisch weiter entwickelt; Versuchselektrolyseure werden im Leistungsbereich 300 kW (AEL) und 1,8 kW (PEM) betrieben.

Ansprechpartner

Andreas Brinner
+49 (0)711 78 70-338

// Modulares Systemkonzept

Die Entwicklungstätigkeit des ZSW basiert auf einer intern erarbeiteten Strategie, der ein eigenes modulares Gesamtanlagenkonzept einer Wasserstofferzeugungsanlage zugrunde liegt. Dieses modulare Konzept umfasst zusätzlich zum Kernbereich des Elektrolyseurs sämtliche Hilfssysteme für den Betrieb sowie alle nachfolgenden Systeme zur Gasaufbereitung, anwendungsspezifischen Gas- und Abwärmebereitstellung für externe Nutzer. Momentan fokussieren sich die technischen Entwicklungsanstrengungen auf die AEL-Technologie.

Modulares Systemkonzept einer modernen Wasserstofferzeugungsanlage auf Elektrolysebasis. Grafik: ZSW

// Analyse von Anlagenkonzepten

Das ZSW hat im Rahmen eigener Forschungsaktivitäten verschiedene Anlagenkonzepte analysiert, den Stand der Technik ermittelt, Komponenten- und Subsystemhersteller identifiziert und ein Konzept zur technologischen Umsetzung in die untere Megawatt-Klasse aufgestellt, das zusammen mit externen Partnerfirmen aktuell im Rahmen eines BMU-geförderten Entwicklungsprojektes umgesetzt wird. Das Ziel dieser Entwicklung ist die Realisierung und der Versuchsbetrieb einer modularen Wasserstofferzeugungsanlage mit alkalischem Druckelektrolyseur für den Druckbereich 16 – 40 bar. Die erste Versuchsanlage soll eine Leistung von 300 kW haben und bis in den Bereich über 1 MW hochskalierbar sein.

Weitere Informationen zur Elektrolyse-Grundlagenforschung finden Sie unter "Wasserelektrolyse".