Eine intelligente Nutzung von Sonnenstrom verbessert die Rendite von Solaranlagen. Dazu tragen nicht zuletzt die immer günstiger werdenden Solarstromspeicher bei, mit denen der Anlagenbesitzer den lukrativen Eigenverbrauch steigern kann, so dass sich die Investition in eine Photovoltaik-Anlage trotz sinkender Einspeisevergütungen lohnt.

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Dr. Jann Binder
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// Solarstrom-Speicher und Eigenverbrauch

Im Haushalt ist ohne zusätzliche Maßnahmen der Eigenverbrauch auf 25 bis 30 Prozent begrenzt. Verlagert man den Stromverbrauch in die Sonnenstunden, so kann er auf 30 bis 40 Prozent steigen. Bei der Nutzung von Solarstrom zum Heizen oder zur Brauchwassererwärmung, was besonders effizient durch Wärmepumpen geschehen kann,  sind auch 50 Prozent Eigenverbrauch möglich. Im Gewerbe lassen sich deutlich höhere Eigenverbrauchsraten erzielen, auch ohne zusätzliche Maßnahmen.

Mit Batteriespeichern kann man den Eigenverbrauch wirkungsvoll erhöhen; durch optimierte Steuerungen können die Speicher zu weiteren Zwecken wie zur Spitzenkappung beim Verbrauch oder bei der Netzeinspeisung bzw. als Notstromquelle eingesetzt werden.

Im Rahmen von Projekten und Feldversuchen sind am ZSW verschiedene Veröffentlichungen zum Thema Eigenverbrauch, Nutzung von Batteriespeichern sowie der optimierten Steuerung von Geräten und Speichern zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Lösungen entstanden. Mit den erarbeiteten Simulationswerkzeugen, Methoden zur optimierten Steuerung (Modellprädiktion) und Erfahrungen aus Feldtests kann das ZSW umfangreiche Beratungsleistungen anbieten.

Mit intelligent gesteuerten Geräten wie Solarstromspeicher, thermischem Speicher und Wärmpumpe lässt sich der Eigenverbrauch von PV-Strom deutlich erhöhen.