Batterien müssen auch bei schwierigsten Bedingungen und Voraussetzungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Dabei stehen deren Charakterisierung unter verschiedenen Betriebsbedingungen, die Ermittlung der qualitativen Eigenschaften der Akkumulatoren und die Untersuchung des Verhaltens bei Fehlbedienung sowie in Unfallsituationen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Mit elektrischen Batterietests werden Zellen, Module und Systeme auf Funktionalität geprüft, ihre Leistungsfähigkeit vermessen und die zu erwartende Lebensdauer unter definierten Belastungen und Umgebungsbedingungen bestimmt.

Mittels zerstörerischer Tests können wir die Reaktionen und Gefahrenpotenziale von  Akkumulatoren bei extremen Schädigungen sowie ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber verschiedenen Missbrauchsbedingungen und Fehlbedienung beurteilen.

Ansprechpartner

Dr. Harry Döring
+49 (0)731 95 30-506
Elektrische Tests

// Batterietestfeld für große Batterien, Module und Zellen

Testeinrichtung für elektrische Tests an Zellen, Modulen und Hochvoltspeichern. Bild: ZSW/M. Duckek
Testeinrichtung für elektrische Tests an Zellen, Modulen und Hochvoltspeichern. Bild: ZSW/M. Duckek

"Im elektrischen Batterietest werden Zellen, Module und Systeme auf Funktionalität geprüft, deren Leistungsfähigkeit vermessen und die zu erwartende Lebensdauer unter definierten Belastungen und Umgebungsbedingungen bestimmt."

Zur Charakterisierung der elektrischen Eigenschaften, der Leistungsfähigkeit und des Alterungsverhaltens werden Batteriesysteme Performance- und Lebensdauertests unterzogen. Die Messaufgabe beinhaltet die Erfassung der physikalischen Größen Strom, Zeit, Temperatur und Spannung und die daraus berechneten Größen sowie auch Botschaften vom Batteriemanagementsystem wie vom CAN- oder LIN Bus.

In unabhängigen Tests muss nachgewiesen werden, dass Batteriesysteme nicht nur alle Sicherheitsanforderungen erfüllen, sondern auch einer Vielzahl sehr anspruchsvoller Betriebsbedingungen im automobilen Umfeld gerecht werden. Derartige Anforderungen sind:

  • Betriebstemperaturen von -40 °C bis +60 °C,
  • mehrere Tausend Lade/Entlade- Zyklen sowie
  • mehr als zehn Jahre kalendarische Lebensdauer.

Auf Batterien, die gleichzeitig auch noch für das Lastmanagement eingesetzt werden, kommen weitere Herausforderungen dazu.

Zunehmend von Interesse ist die Verknüpfung rein elektrischer Tests in einer Temperaturumgebung mit mechanischer Belastung. Dabei gewinnt die Erfassung von mechanischen Größen, wie die der Kraftentwicklung beim Laden und Entladen (Expansion bzw.  Kontraktion), sowie die Beschleunigung und Resonanzen bei Belastung mit Vibration, immer mehr an Bedeutung.

Zu unseren Leistungen gehören Test an Zellen, Modulen und Batteriepacks. Darüber hinaus werden Messungen an Superkondensatoren, sowie für periphere Geräte und Komponenten elektrochemischer Energiespeicher angeboten.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. (FH) Harald Brazel
+49 (0)731 95 30-504
Sicherheitstests

// Zerstörerische Tests von Zellen und kompletten Batteriesystemen bis zu 20 kWh

100 Tonnen Quetsch-Test. Foto: ZSW/Bosa
100 Tonnen Quetsch-Test. Foto: ZSW/Bosa

Die Sicherheit von Batterien und die Analyse ihres Verhaltens unter allen denkbaren Bedingungen, auch in Extremsituationen, hat allerhöchste Priorität für den Einsatz im täglichen Leben.

In unserem Sicherheitstestzentrum führen wir zerstörerische Tests von Zellen bis kompletten Batteriesystemen  mit einer Größe von bis zu 20 kWh durch. Die Prüfungen zur funktionalen Sicherheit erfolgen nach spezifischen Kundenvorgaben oder den national und international anerkannten Prüfvorschriften.

Hierfür stehen geeignete Testbunker mit Feuerlöschanlage, Gaswäsche, Videobeobachtung sowie der erforderliche Datenaufzeichnung zur Verfügung Zu unseren Leistungen gehören mechanische, thermische und elektrische Sicherheitsuntersuchungen.

Ansprechpartner

Michael Wörz
+49 (0)731 95 30-503