Regenerative Kraftstoffe // Themen

Die Versorgung der drei Energie-Sektoren Strom, Wärme und Mobilität mit einem hohen Anteil an erneuerbarer Energie stellt aufgrund der starken Schwankungen bei der Wind- und Solarstromerzeugung eine große Herausforderung dar. Die Herstellung von chemischen Energieträgern mit dem P2X-Verfahren kann hier maßgeblich zur Lösung beitragen. Wasserstoff und Methan können über Monate im Erdgasnetz verlustfrei sowie flüssige Kraftstoffe in den bestehenden Tankinfrastrukturen in großen Mengen gespeichert werden. Damit verfügt P2X im Gegensatz zu anderen Speichertechnologien bereits über eine bestehende Infrastruktur. Die Gase Wasserstoff und Methan lassen sich bei Bedarf wieder in Strom zurückwandeln oder auch direkt als Kraftstoff für Brennstoffzellen- bzw. Erdgasautos nutzen.


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Dr. Marc-Simon Löffler
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Mit steigenden erneuerbaren Anteilen bei der Energieversorgung werden auch mittel- bis langfristig Kohlenstoff-basierte Kraftstoffe, z.B. für den Flug-, Schiffs- und Schwerlastverkehr, sowie chemische Rohstoffe gebraucht. Für die Synthese von eFuels und Basischemikalien benötigt man Wasserstoff (z.B. aus der Wasserelektrolyse) und Kohlenstoff (z.B. CO2 aus der Luft). Selbst unter der Annahme, dass der sektorübergreifende, fossile Energieverbrauch gesenkt werden kann, muss dieser langfristig durch erneuerbare Produkte ersetzt werden. Unter dem Dach P2X entwickelt das ZSW verschiedenste, anwendungsnahe Technologien bis in den MW-Maßstab, die in den folgenden Themenfeldern näher beschrieben sind: