NEMoGrid war ein internationales Forschungsprojekt zur Entwicklung und Erprobung neuer, netzdienlicher Geschäftsmodelle für das Verteilnetz der Zukunft. Das Projekt hat innovative Ansätze untersucht, wie Prosumenten aktiv in das Energiesystem eingebunden werden können, um die Integration erneuerbarer Energien zu verbessern und das Verteilnetz zu entlasten.
Demo-Standorte in der Schweiz (Rolle, Lugaggia) und Schweden (Björklinge) dienten der Validierung der entwickelten Modelle und Algorithmen.
Das ZSW war für die Entwicklung, Simulation und Validierung relevanter Geschäftsmodelle verantwortlich. Ein Schwerpunkt lag auf probabilistischen Lastvorhersagen, dezentralen Energiemanagement-Algorithmen und der netzdienlichen Steuerung von Wärmepumpen. Viele der erarbeiteten Methoden und Softwarebausteine fließen seither in Folgeprojekte und den ZSW-Prognoseservice GridSage ein.
Ziel
Netzdienliche Integration erneuerbarer Energien und aktive Einbindung von Prosumenten in neue verteilte Geschäftsmodelle. Dabei sollten sowohl die Wirtschaftlichkeit für die Teilnehmer als auch die Stabilität des Verteilnetzes verbessert werden.
Methoden
Ergebnisse
https://www.sonnen.de/presse/schlaue-ortsnetze-mit-der-blockchain-sonnen-nimmt-projekt-nemogrid-teil
Projektlaufzeit: 2017 bis 2020
Gefördert durch: BMWE
