// Hy-FIVE-Projekt: Land stellt 33 Millionen Euro für grünen Wasserstoff in Aussicht

Innerhalb von Hy-FIVE soll für das ZSW durch die Stadtwerke Ulm eine Wasserelektrolyse am Standort Lise-Meitner-Straße 24 erstellt und betrieben werden.

ZSW ist Partner im Leuchtturm "Produktion von grünem Wasserstoff aus Wasserkraft und die Einbindung/Nutzung in bestehende Tank- und Verladeinfrastrukturen"

Das Umweltministerium hat heute in einer Pressemitteilung die Modellregionen Hy-FIVE und GeNeSiS bekannt gegeben. Die Antragstellenden wurden ausgewählt, im Rahmen des EFRE-Programms „Modellregion Grüner Wasserstoff“ einen Antrag auf Förderung ihrer Projektskizzen zu stellen. Durch das Programm sollen die Potenziale der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien sichtbar gemacht und eine wachsende Nachfrage ausgelöst werden. Gleichzeitig soll das Demonstrationsprojekt als Blaupause für andere Städte und Regionen in Baden-Württemberg dienen.

Die Regionen Ulm, Ostalbkreis, Heidenheim, Reutlingen und Tübingen sind Gewinner mit Ihrer Antragsskizze „Hy-FIVE“. Innerhalb des Projekts soll für das ZSW durch die Stadtwerke Ulm eine Wasserelektrolyse am Standort Lise-Meitner-Straße 24 erstellt und betrieben werden. Der grüne Strom zum Betrieb wird vom Donaukraftwerk Böfinger Halde stammen. Das Brennstoffzellentestfeld am ZSW kann somit künftig  mit klimaneutralem grünem Wasserstoff versorgt werden. Weitere Hy-FIVE Projekte befassen sich mit Flottentests von Brennstoffzellen-LKW, einem Verbund kleiner Elektrolyseure im Raum Reutlingen/Tübingen sowie einem großen acht Megawatt Elektrolyseur zur Versorgung eines zukünftigen Industriegebiets in Schwäbisch-Gmünd. Die Projektskizze geht von einem Gesamtprojektvolumen von rund 57 Millionen Euro aus. Von Seiten des Landes wurde im Rahmen des laufenden EFRE-Programms Fördermittel im Umfang von rund 33 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die Förderperiode erstreckt sich bis 2027. Die Projektpartner arbeiten derzeit am finalen Antrag der bis 15. September 2021 eingereicht werden muss.

Mit der Modellregion „GeNeSiS“ in der Region Stuttgart wird ein großflächiges Wasserstoffverteilernetz mit Namen „H2-Marktplatz“ aufgebaut, dessen Herzstück eine reine Wasserstoff-Pipeline entlang des Neckars wird.