24.07.2012 Kategorie: 2012, News

Hochrangige Politiker lobten ZSW-Innovationen

Bundesumweltminister Altmaier und Ministerpräsident Kretschmann zeigen sich beeindruckt von Power-to-Gas-Anlage des ZSW

Bundesumweltminister Peter Altmaier am ZSW (sitzend v. li.: ZSW-Vorstand Werner Tillmetz, Landesumweltminister Franz Untersteller, Minister Altmaier, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, ZSW-Vorstand Michael Powalla).

Umweltminister Altmaier und Ministerpräsident Kretschmann bsichtigen das Power-to-Gas-Modell des ZSW (v. li.: ZSW-Fachgebietsleiter Michael Specht, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, ZSW-Vorstand Michael Powalla, Minister Altmaier, ZSW-Vorstand Frithjof Staiß).

Ministerpräsident Kretschmann und Bundesumweltminister Altmaier fahren im regenerativ betankten Erdgasfahrzeug zur Power-to-Gas-Anlage des ZSW.

Bundesumweltminister Altmaier und Ministerpräsident Kretschmann an der Power-to-Gas-Anlage des ZSW.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) sowie sein baden-württembergischer Amtskollege Franz Untersteller (Grüne) haben am 23. Juli 2012 das ZSW besucht. Im Fokus ihres Interesses stand neben den neuesten Trends in der Dünnschicht-Photovoltaik vor allem die maßgeblich am ZSW entwickelte Speichertechnologie Power-to-Gas. Bei dem Verfahren wird überschüssiger Ökostrom per Elektrolyse zunächst in Wasserstoff und in einem weiteren Schritt in erneuerbares Methan umgewandelt. Das Methan lässt sich im deutschen Gasnetz speichern oder kann als Antrieb für Erdgasautos genutzt werden. Die Betankung mit Methan - gewonnen aus dem Power-to-Gas-Verfahren - wurde den Politkern während ihres Besuches demonstriert. Die anschließende Probefahrt führte die Gäste zum neuesten ZSW-Projekt: der weltweit größten Power-to-Gas-Anlage mit einer Nennleistung von 250 kW. Die Anlage wird derzeit in direkter Nachbarschaft des ZSW in Stuttgart errichtet und soll noch in diesem Herbst in Betrieb gehen. Mit Hilfe der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit geförderten Anlage soll der Weg für die Nutzung der Technologie im industriellen Maßstab bereitet werden.

Altmaier, Kretschmann und Untersteller lobten das ZSW für sein Engagement und seine Innovationen auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien.